Bye,bye Multikulti - Es lebe Multikulti
Herausgeberinnen: Aktion 3.Welt Saar und Emanzipation
und Frieden.
23.12.2009
Konfusion um Multikulti. In Wohnzimmern wabert gutbürgerliche
Abneigung gegen "Produzenten von Kopftuchmädchen", eine
Minarett-Abstimmung hierzulande mag man sich nicht vorstellen.
Andrerseits falsche Toleranz für Islamismus, Ehrenmorde und
Zwangsheiraten, kritiklos wird der "Islamophobie" - Vorwurf iranischer
Mullahs übernommen. Wo es doch gerade um zivilisatorische
Mindeststandards, um Schmelztiegel und Vermischung gehen müsste. Ein
Plädoyer für die Multikulturelle Gesellschaft. Gerade jetzt.
Die Flugschrift liegt der "taz", der "jungle world" und anderen
Zeitschriften bei. Gesamtauflage: 100.000 Exemplare. Sie kann einzeln
oder in größerer Anzahl kostenlos gegen Rückporto bestellt werden:
AKTION 3.WELT SAAR, Weiskirchener Strasse 24, 66679 Losheim am See,
Telefon: 06872 9930-56, Fax: 06872 9930-57, mail@a3wsaar.de.
Lesen Sie
[hier] die Flugschrift.
Lesen Sie auf der Seite der
Aktion
3.
Welt
Saar
Reaktionen auf die
Flugschrift.
Radiobeitrag
zur
Flugschrift
im
Radio
Corax,
Halle.
Radiobeitrag
zur
Flugschrift
im
Freien
Radio
für
Stuttgart.
Der Holocaust als Schieflösung der Krise und die
Gefahr des
Antisemitismus als Staatsdoktrin
Rede von Markus Mersault für Emanzipation und Frieden
zum
internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2010
Am 27. Januar 2010, dem Internationalen Holocaustgedenktag, fand
am
Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Stuttgart eine
gemeinsame
Kundgebung des Iranischen Solidaritätskomitees Stuttgart, des AK
Soziale Ökologie und von Emanzipation und Frieden statt. Sie stand
unter
dem Motto: Lehre aus dem Holocaust - Keine Geschäfte mit dem iranischen
Regime!
Lesen Sie
[hier]
den Aufruf. Wir dokumentieren die Reden, die gehalten
wurden.
Markus Mersault (Emanzipation und Frieden): "... Der Holocaust ist
die Folge
eines bestimmten Konzeptes, die
objektive Krise des Kapitalismus und die subjektive Krise des
Individuums, die miteinander zusammenhängen, aufzulösen; mit einer
Lösung im eigentlichen Sinne, mit Analyse und Behandlung hin zu
gelungener Gesellschaftlichkeit und Individuation hat jenes
Krisenlösungsmodell freilich nichts zu tun... Der neue Antisemitismus
ist ein anderer: er ist nicht trotz Auschwitz, sondern gerade wegen. Er
zeigt sich nicht mehr offen, sondern versteckt, oftmals in Form von
Antizionismus, also dem Hass auf Israel... Besonders
virulent und gefährlich - das ist spätestens seit dem
Nationalsozialismus bekannt - ist der Antisemitismus da, wo er zur
Staatsdoktrin erhoben wurde und wo seine Verfechter über die
technischen Möglichkeiten verfügen oder alsbald verfügen können, die
die massenhafte Vernichtung von Jüdinnen & Juden und ihres Staates
ermöglichen würde. Diese Bedingungen sind gegenwärtig im Iran
erfüllt...".
Lesen
[hier] die Langfassung der Rede.
Lena (Iranisches Solidaritätskomitee Stuttgart): "... Ich stehe hier
heute als eine iranische Jugendliche, die seit über
6 Monaten den Druck der Diktatur in ihrem Heimatland zu spüren bekommt,
daher komme ich auf den Iran zu sprechen, denn dort, im heutigen Iran
unter der islamischen Herrschaft gibt es viele Parallelen zum
Hitler-Deutschland...".
Lesen Sie [hier] die
ganze Rede.
Farideh Gossmann, (Vorstandsmitglied und Frauengruppe der iranischen
Bibliothek Stuttgart e.V.): Vorstellung eines Forderungskatalogs, der
von sehr vielen iranischen Frauen unterschrieben wurde.
Lesen Sie [hier]
die ganze Rede.
Außerdem wurden die Namen von 134 deutschen Firmen verlesen, die im
Iran-Geschäft tätig sind.
Wir klagen an - mindestens 77 deutsche Firmen aktiv
im Iran-Geschäft
Schluss mit der deutschen Unterstützung für das
iranische Terrorregime!
Die Deutsch-Iranische Handelskammer organisiert und fördert die
Geschäfte deutscher Firmen mit Iran. Sie hat 2.000 Mitgliedsfirmen und
ist damit eine der größten Handelskammern Deutschlands.
250 Deutsche Firmen sind Mitglied in der DIHK. Die DIHK veröffentlicht
keine Mitgliedslisten, - wie dies ansonsten in anderen Handelskammern
üblich ist.
Aus Angst vor Imageschäden versuchen viele Firmen ihre Iran-Geschäfte
geheim zu halten. Es ist uns trotzdem gelungen 77 deutsche Firmen
zusammen zu tragen, die in der einen oder anderen Form im Irangeschäft
aktiv sind.
Lesen Sie [hier]
die
Namen dieser Firmen.
Weitere Firmen finden Sie auf der Homepage des Bündnisses Stop the Bomb. Klicken Sie [hier].
Audio-Aufzeichnung
der
Kundgebung
zum
Holocaust-Gedenktag am 27.1.2010.
Iran - Unterlassene Hilfeleistung
Ein Flyer von Emanzipation und Frieden in zwei Teilen.
07.08.2009
Eigentlich kann man sich nur an den Kopf fassen: Millionen stehen
gegen das
verbrecherische Regime des "Gottesstaates" auf, fordern
säkular-demokratische Verhältnisse und riskieren dafür ihr Leben.
Solidarität mit den Unterdrückten sollte doch selbstverständlich sein -
und
trotzdem muss man dafür werben.
Was behindert die Entwicklung einer breiten und effektiven Solidarität
der
deutschen Öffentlichkeit mit der demokratischen Massenbewegung im Iran?
Und warum diskreditiert sich insbesondere die Mainstreamlinke mit
unglaublichen Eiertänzen und pflegt lieber ihr Ressentiment anstatt
Solidarität zu demonstrieren?
Lesen Sie hier den Flyer:
Teil 1: Mangelnde Einsichten und was sonst noch an der
Solidarität hindert.
Teil 2: Ressentiment und Eiertänze. Das Trauerspiel
der friedensbewegten Linken.
Emanzipation und Frieden im Radio - UKW
99,2
Freitag, 26. Februar 2010, 18 Uhr:
Ab Januar 2010 ist Emanzipation und Frieden an jedem 4. Freitag im
Monat von
18:00 bis 19:00 Uhr im Rahmen der Inforedaktion im Freien Radio für
Stuttgart zu hören - UKW 99,2 www.freies-radio.de.
Radiobeitrag
vom
22.
Januar
2010
zur
MultiKulti-Flugschrift.
Einen Überblick über alle Sendetermine erhalten Sie [hier].
You can´t get something for nothing
Lothar Galow-Bergemann in Streifzüge
47/2009
Buchrezension zu: Stefan Frank, Die
Weltvernichtungsmaschine. Vom Kreditboom zur Wirtschaftskrise, CONTE
Verlag 2009,199 Seiten, ca. 20 Euro.
Diese amerikanische Spruchweisheit bringt zwar nicht die Ansprüche an
ein befreites Leben jenseits der Zwänge der Warenwirtschaft, dafür aber
diese selbst umso besser auf den Punkt. Dass sich Warenwert stur gegen
Warenwert austauscht und sich im Laufe dieses Geschäfts trotzdem
zunehmend in Luft auflöst, begründet letztendlich das ganze Dilemma des
Kapitalismus.
[weiterlesen]