Internationaler Holocaust-Gedenktag - Kundgebung am 27. Januar
Kundgebung am Mittwoch 27. Januar 2010, 16:30 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus (zwischen Altem Schloss und Karlsplatz) Stuttgart.
Das iranische Regime erklärt, Israel von der Landkarte tilgen zu wollen. Ahmadinedschad leugnet den Holocaust und bereitet den angekündigten Mord an
sechs Millionen Jüdinnen und Juden konkret vor. Atomprogramm, Urananreicherung für die Bombe und Raketentests werden forciert,
Verhandlungsangebote strikt zurückgewiesen. Deutsche Unternehmen stützen das Regime. Deutschland ist der zweitwichtigste
Handelspartner Irans. Die iranische Wirtschaft ist mit der deutschen seit einem Jahrhundert eng verzahnt. Es ist also gerade die deutsche Wirtschaft
und Politik, die mit Sanktionen wirksamen Druck auf das Regime ausüben könnte. Selbst als nach der Wahlfarce am 12. Juni 2009 deutlich wird, wie
massiv das Regime Menschenrechte verletzt und die Opposition brutal drangsaliert, betreiben deutsche Unternehmen ihre Geschäfte mit dem Iran
weiter, als ob sie nichts sehen, nichts hören und nicht sprechen könnten. Bei der Kundgebung werden die Namen deutscher Firmen verlesen, die nach wie
vor Geschäfte mit Iran betreiben. Im Gedenken an die sechs Millionen Jüdinnen und Juden, die von Deutschen ermordet wurden, appellieren wir an
Wirtschaft und Politik in Deutschland: Stellen Sie die Geschäfte mit dem iranischen Regime sofort ein! Weisen Sie den iranischen Botschafter aus und
verfügen Sie einen Wirtschaftsboykott!
Den Flyer finden Sie [hier].
Es rufen auf:
Iranisches Solidaritätskomitee Stuttgart, www.persian-act.org;
Emanzipation und Frieden, www.emanzipationundfrieden.de;
AK Soziale Ökologie.


