Soziale Bewegungen


Texte von anderen, die wir lesenswert finden.


Bundesweiter Bildungsstreik 2009

Informationen rund um den bundesweiten Bildungsstreik 2009.

Bundesweiter Bildungsstreik 2009

Gewinne statt Gesundheit
Zu den Hintergründen der Krankenhausmisere und warum Klinikbeschäftigte (endlich) auf die Straße gehen

Wenn Sie demnächst einen Freund im Krankenhaus besuchen, wünschen Sie ihm nicht nur “Gute Besserung!”, sondern auch “Viel Glück!”. Er wird es brauchen können, denn in den Kliniken häufen sich Überlastungssituationen dauergestresster Pfleger und Ärztinnen, die nicht immer glimpflich für die Patienten ausgehen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat Berichte von Klinikbeschäftigten veröffentlicht. Kostproben gefällig? [weiterlesen]

Schäubles Kleingeld ist nicht genug

Was die Lokomotivführer hinter sich haben, könnte den Beschäftigten im öffentlichen Dienst noch bevorstehen: Streik. Ob Verdi eine kämpferische Strategie beibehält und die sozialpartnerschaftlichen Illusionen aufgibt, ist aber offen. [weiterlesen]

"Gegen Börsenungeziefer"

Spontane Empörung, Vernichtungssehnsucht und Reflexion – Anmerkungen zu einer Debatte in der Gewerkschaft ver.di.
Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gab im Oktober 2007 eine Broschüre heraus, in der es von Heuschrecken wimmelt: “Finanzkapitalismus. Geldgier in Reinkultur!” Das Heft richtet sich an Multiplikatoren in Betriebsräten und Vertrauensleutekörpern und soll über die Hintergründe der neuesten Entwicklungen in der Finanzsphäre aufzuklären, insbesondere über Hedge- und Private-Equity-Fonds. Es kann sich die Vorgänge nur als Ergebnis von Machenschaften erklären und arbeitet deswegen nicht zufällig extensiv mit der Heuschreckenmetapher: Ein sich im Unendlichen verlierender Insektenschwarm weckt Assoziationen an das Bild der “anschwellenden Flut”, die sich über “uns” ergießt. Willige Helfershelfer, unschwer erkennbar als Mitglieder der Bundesregierung, rollen den Roten Teppich aus – da drängt etwas Fremdes und Bedrohliches in “unser Land” herein und einige verräterische Kollaborateure erleichtern ihm sein Vorhaben. [weiterlesen]

Die Geister, die sie rufen

Nachdem vor zweieinhalb Jahren die IG Metall die deutsche Wirtschaft von blutsaugenden Mücken aus Amerika bedroht sah (siehe KONKRET 6/05), ruft nun die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi das Finanzkapital in Form der Heuschrecke zum Grundübel des Kapitalismus aus. Mit vorhersehbaren Folgen. [weiterlesen]

Die Geister, die sie rufen - ver.di und die Heuschrecken

Interview [hier] zu hören !

G-8-Proteste

“Besser Leben! Das arbeitskritische Magazin” im Bürgerfunk Münster, u.a. mit Lothar Galow-Bergemann...[weiterlesen] 

Kapitalismuskritik - Von Heuschrecken und Stechmücken

Interview... [weiterlesen] 

Ein Zweidrittelsieg

Die Strategie der Kommunalen Arbeitgeber in Baden-Württemberg ist gescheitert. Die Gewerkschaft ist stärker geworden. Eine Antwort auf Felix Klopotek [weiterlesen]

Der Nächste bitte...
Bemerkungen zur aktuellen Durchkapitalisierung des Lebens am Beispiel der Krankenhäuser

Was fällt jemandem ein, der zwar die Folgen seines Tuns kommen sieht (oder doch wenigstens einige davon), aber trotzdem felsenfest davon überzeugt ist, dass er “eigentlich” das Richtige tut? Er kennt nur eine einzige Herausforderung: das Richtige muss auch richtig “gemacht” werden. Alles erscheint nur noch als eine Frage des “Handlings”. Schon immer hatten die Sachwalter des entfesselten Marktes ein vermeintliches Zaubermittel parat, wenn sie mit den Problemen, die ihnen ihr Libidoobjekt beschert hatte, nicht mehr weiter wussten. Sein Name: Management. [weiterlesen]

G und W.
Eine vertrackte Beziehungskiste

Wagen wir doch mal einen heimlichen Blick und schauen uns an, was da so abgeht zwischen dem Gewerkschafter (wir wollen ihn praktischerweise G nennen) und der Wertkritik (nennen wir sie W).
“Duuu”, flüstert W mit gekonntem Augenaufschlag, “also da ist was, was ich Dir eigentlich schon immer sagen wollte. Du meinst ja bei jeder Gelegenheit, Geld sei genug da und es sei nur falsch verteilt. Mein Lieber, das ist ein bisschen naiv. So einfach ist die Welt nicht.”
G bleibt sonderbar zurückhaltend.
W schaut ihm tief in die Augen und flötet: “Du, da wär’ noch was. Deine Auffassung, falsches Management und solche Sachen seien das Problem – also das ist echt voll daneben. Du musst wissen, dass die Wirtschaft im Grunde genommen gar nicht anders kann, als sie tut.”
G brummelt.
W wird mutiger: “Hör mal zu, Dein Glaube, eine andere Politik sei möglich, ist auf Sand gebaut. Du nimmst die ökonomischen Realitäten einfach nicht zur Kenntnis.”
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Selbst-Bewegung statt Auto-Mobi-lismus.
Zur Perspektive einer Bewegung gegen den Mobilis-Muss als emanzipatorischer Praxis

Dass nur noch die Gedanken frei seien und sonst nichts mehr, ist eine Horrorvorstellung. Sollen Kritik und Analyse auf Dauer mehr bewirken, als selbstgenügsame Insassen von Elfenbeintürmen mit Erkenntnis und Gedankenfutter zu versorgen, so müssen sie immer wieder auf ihre Tauglichkeit als Zugang zu Praxis erprobt werden.Wenn so viele Ansätze mit emanzipatorischem Anspruch gescheitert sind und dies mit guten Gründen, so gilt es, daraus lernend nach neuen Ansätzen zu suchen. Im folgenden sollen zwei Thesen belegt werden. [weiterlesen]