September 2010 [Monatsarchiv]
Entsorgte Religionskritik,
unverstandener Antisemitismus...
Die einen glauben, der neue Antisemitismus heiße Islamophobie, die anderen, dass sich im Moslemhass nur der althergebrachte Rassismus verberge. Einige empfinden Kritik an islamischen oder islamistischen Zuständen als Verletzung der Menschenwürde, andere betreiben nicht Religionskritik, sondern einzig Islamkritik. Wie hat eine emanzipatorische Kritik an rassistischen und antimuslimischen Ressentiments ebenso wie an Begriffslosigkeit, unverstandenem Antisemitismus und Kulturrelativismus auszusehen, ohne die Kritik der Religion und die Kritik an fundamental-religiösen Zuständen gleich mit zu entsorgen?
Eine Sendung von Emanzipation und Frieden im Rahmen der Inforedaktion des Freien Radio für Stuttgart vom 24. September 2010. Hören Sie hier die Sendung.
Die Kritik am Zins -
eine Sackgasse der Kapitalismuskritik
Die Referentin unterzieht die Grundannahmen der
"Zinskritik", wonach alleine
der Zins und nicht das Kapitalverhältnis selbst das Problem sei, einer
kritischen Prüfung und setzt ihr Eckpunkte einer aus ihrer Sicht
treffenderen Kapitalismuskritik entgegen.
Auseinandersetzung mit einer Pseudokritik, die sich u.a. auf Pierre
Joseph Proudhon und Silvio Gesell bezieht, von AutorInnen
wie
Margrit Kennedy, Bernd Senf u.a. popularisiert wird und leider rasante
Verbreitung erlebt.[Lesen Sie hier die Einladung].
VeranstalterInnen:
attac Stuttgart www.attac-netzwerk.de/stuttgart
Emanzipation und Frieden www.emanzipationundfrieden.de


