Texte von Barbara Fritz



Wewelsburg. Erinnerungs- und Gedenkstätte

Die Wewelsburg - in der Nähe von Paderborn - ist zugleich Ort der Opfer wie Ort der Täter - Tatort: einerseits durch die geplante Einrichtung eines ideologischen Zentrums für die "Schutzstaffel" im Nationalsozialismus, andererseits – und zugleich damit verbunden - durch die Einrichtung eines Konzentrationslagers. Lokale und regionale Ereignisse sind – gerade während der NS-Herrschaft und dem Zweiten Weltkrieg - eng mit überregionalen und gesamteuropäischen Entwicklungen verknüpft. So wird in der neuen Dauerausstellung weltweit zum ersten Mal die Gesamtgeschichte der SS gezeigt. Die Dauerausstellung befindet sich in den historischen Räumen des ehemaligen SS-Wachgebäudes am Burgvorplatz . Zu ihr gehören zwei in NS-Architektur erhaltene Räume des Nordturms der Wewelsburg. Die Dauerausstellung zeigt sowohl die ideologischen Grundlagen der "Schutzstaffel", als auch deren radikale und verbrecherische Konsequenzen.
Hören Sie [hier] den Radiobeitrag.

Hamas in Bad Boll? Eine Kritik an der Evangelischen Akademie Bad Boll.

Die Evangelische Akademie Bad Boll (45 km von Stuttgart entfernt) hat trotz anhaltender Proteste einen führenden Vertreter des islamistischen Terrorismus, einen Hamas-Funktionär, zum „Dialog“ eingeladen.
Dagegen ist eine Protestkundgebung am Freitag, den 11. Juni 2010, in Bad Boll geplant. Das Motto der Veranstalter: "Wer Israel vernichten will, muss vor Gericht – nicht aufs Podium". Der in der Sendung zitierte Aufruf zur Protestkundgebung findet sich [hier]

[Hören Sie hier den Radiobeitrag]

Bericht von meiner Israel-Reise vom 22.5.-30.5.2010

Über eine politische und kulturelle Rund- und Studienreise durch Israel: von Tel Aviv, Cäsarea, Akko, Shavei Zion, Nazareth, Jenin, Kapernaum, Jerusalem und Jericho. Ein Land von kultureller und politischer Vielfalt. Besichtigungen und Begegnungen. [Lesen Sie hier den Reisebericht !]

Zu diesem Thema auch:[ Gaza in Bad Boll]


Rede für die Gruppe Emanzipation und Frieden bei der Kundgebung "For A Free Iran"

Emanzipation und Frieden steht für die eigenständige kulturelle Entfaltung des Individuums und gegen kulturelle Kollektivzwänge. Im Iran ist das genaue Gegenteil der Fall. Das diktatorische Regime Ahmadinejads unterdrückt die freie Entfaltung der Individuen auf grausame und brutale Weise bis hin zu Folter und Mord. Besonders Frauen leiden oft unter einer reaktionären, extrem patriarchalischen und religiös aufgeladenen Herrschaft. Deren Auswirkungen reichen von Kopftuchzwang und Zwangsverheiratung bis hin zu Ehrenmorden und Verherrlichung des islamistischen Terrorismus als Spitze des Eisbergs. Nicht anders im Iran ! [weiterlesen]

Surrealismus

„Die Imagination ist vielleicht im Begriff wieder in ihre Rechte einzutreten. Wenn die Tiefen unseres Geistes seltsame Kräfte bergen befähigt diejenigen der Oberfläche zu mehren oder sie siegreich zu bekämpfen so haben wir allen Grund sie aufzufangen sie zuerst aufzufangen und danach wenn nötig der Kontrolle unserer Vernunft zu unterwerfen. Selbst die Analytiker können dabei nur gewinnen“ - schreibt André Breton 1924 im Manifest des Surrealismus . [weiterlesen]


Futurismus

„Wir hatten die ganze Nacht gewacht, meine Freunde und ich, unter den Moscheeampeln mit ihren durchbrochenen Kupferschalen, sternenübersät wie unsere Seelen und wie diese bestrahlt vom eingefangenen Glanz eines elektrischen Herzens. Lange haben wir auf weichen Orientteppichen unsere atavistische Trägheit hin und her getragen, bis zu den äußersten Grenzen diskutiert und viel Papier mit irren Schreibereien geschwärzt.“ - so beginnt das erste futuristische Manifest F. T. Marinettis (1876-1944). [weiterlesen]
Den Audio-Beitrag im Freien Radio gibt es [hier]

Bauhaus

"Bunt ist meine Lieblingsfarbe“ - sagt Walter Gropius. Und: "Nur vollkommene Harmonie in der technischen Zweck-Funktion sowohl wie in den Proportionen der Formen kann Schönheit hervorbringen. Und das macht unsere Aufgabe so vielseitig und kompliziert." Das Staatliche Bauhaus wurde 1919 – also vor 90 Jahren - von Walter Gropius in Weimar als Kunstschule gegründet. [weiterlesen]


Rezeption: Rainer Maria Rilke

„Da rinnt der Schule lange Angst und Zeit mit Warten hin, mit lauter dumpfen Dingen...“ so schreibt Rainer Maria Rilke (1875-1926) in seinem Gedicht „Kindheit“ zu Beginn des vorigen Jahrhunderts. Dass bereits damals versucht wurde, neue Wege der Pädagogik zu beschreiten, zeigt der Dichter in seinem Essay „Samskola“. Wie Rainer Maria Rilke von seinen Zeitgenossen in der Schule wahrgenommen wird, das lässt sich nachlesen in dem Buch: Barbara Fritz: Rainer Maria Rilkes Leser in Schule und Gesellschaft. Rezeption 1904-1926, Peter Lang, Frankfurt am Main, 2009. Weitere Informationen gibt es [hier].

Wie wir in Zukunft arbeiten könnten
Psychosoziale Gesundheit als Wirtschaftsfaktor in der Informationsgesellschaft

Arbeit soll zunächst die Existenzsicherung ermöglichen. Viele Erwerbstätige verlangen daneben aber auch nach einer Vielzahl weiterer Kriterien wie die Entfaltung von Kreativität und individuellen Fähigkeiten, Anerkennung und Selbstachtung, die Teilhabe an einer kollektiven Leistung sowie soziale Integration durch Arbeit. [weiterlesen]